ToriSet
BrandschutzpflichtenKonformitätspaket

Wandhydranten und Löschwasseranlagen (Deutschland)

Eine Liste von Prüfungen und Pflichten mit ihrem Turnus, bereit für Ihre Agenda.

Für Gebäudebetreiber in Deutschland mit Wandhydranten und Löschwasseranlagen. Deckt die monatliche Kontrolle von Zugänglichkeit und Zustand, die jährliche Instandhaltung, die seit der Normrevision 2023 alle Anlagenteile umfasst, die wiederkehrende Druckprüfung der Schläuche, das Kontrollbuch, die Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft nach jedem Einsatz und den Schutz des Trinkwassernetzes ab. Sprinkleranlagen, Hydranten des öffentlichen Netzes und die Bemessung der Löschwassermenge sind nicht abgedeckt.

KI-Assistent

Fragen zu diesem Produkt?

Fragen Sie, was in den Handbüchern steht, wie oft gewartet werden muss und was dafür nötig ist.

Was er bereits zur Hand hat

  • Keine Handbücher auf dieser Seite
  • 7 vorgesehene Prüfungen, am häufigsten jeden Monat seit der letzten Inspektion

Vorgesehene Prüfungen

Informative Übersicht, geprüft am 12.09.2026. Sie ersetzt keine Rechtsberatung: Maßgeblich ist die zitierte Vorschrift. Wenn Sie einen Fehler finden, melden Sie ihn.

Version 1Abgedeckte LänderDeutschland
Prüfungen nach Land

Manche Prüfungen sind nur in bestimmten Ländern vorgeschrieben: Wählen Sie Ihr Land, die Liste passt sich an.

  1. 01

    Betriebsbereitschaft nach jedem Einsatz wiederherstellen

    Nach einem Brand, einer Übung oder auch nur einem versehentlichen Öffnen ist der Wandhydrant nicht einsatzbereit: Der Schlauch ist zu entleeren und zu trocknen, bevor er wieder aufgerollt wird, das Ventil zu schließen, Dichtung und Strahlrohr sind zu prüfen und Verbrauchtes ist zu ersetzen. Bis alles wiederhergestellt ist, ist dieser Gebäudebereich ungedeckt und muss kenntlich gemacht werden. Die Wiederherstellung obliegt dem Betreiber; bei beschädigtem oder dauerhaft geknicktem Schlauch tauscht die Wartungsfirma.

    laufende PrüfungBetriebliche RegelNur Deutschland
  2. 02

    Trinkwasserhygiene sicherstellen

    Eine an das Trinkwassernetz angeschlossene Löschwasseranlage enthält Wasser, das jahrelang steht: Deshalb verlangen die deutschen Normen eine Trennung beider Netze und geben genaue Planungskriterien vor. Diese Karte nennt die zulässigen Lösungen nicht; sie sind in DIN 14462 und DIN 1988-600 nachzulesen und wurden bei der Erstellung nicht an einer Primärquelle geprüft. Der Punkt ist mit dem Planer oder der Wartungsfirma zu klären, vor allem bei älteren Anlagen, in denen die Trennung ganz fehlen kann.

    laufende Prüfung, Bestätigung alle 12 MonateEmpfohlenDIN 14462 i.V.m. DIN 1988-600Nur Deutschland
  3. 03

    Prüfbericht und Kontrollbuch führen

    Die monatlichen Kontrollen des Betreibers und die Jahresberichte der Fachfirma liegen nur dann an zwei Orten, wenn niemand sie zusammenführt. Das Kontrollbuch nimmt beides auf — Datum, Ergebnis, Mängel und Abhilfe — und wird zu dem einen Dokument, das ein Sachverständiger oder eine Behörde sehen will. Der Betreiber hält es aktuell und bewahrt es mit der Anlagendokumentation auf: Rohrnetzschema, Standorte der Hydranten und die Referenzdruckwerte.

    laufende Prüfung, Bestätigung alle 12 MonateBetriebliche RegelDIN 14462:2023-07Nur Deutschland
  4. 04

    Zugänglichkeit und Zustand monatlich kontrollieren

    Einmal im Monat prüft der Betreiber oder eine von ihm beauftragte Person, ob jeder Wandhydrant ohne Umräumen erreichbar ist, der Schrank sich öffnen lässt, die Kennzeichnung sichtbar ist und Haspel, Schlauch, Strahlrohr und Ventil keine offensichtlichen Schäden zeigen. Eine besondere Qualifikation ist dafür nicht nötig: Es ist ein Kontrollgang, keine Instandhaltung. Das Festgestellte gehört notiert, denn ein durch Palette oder Schrank verstellter Hydrant ist der häufigste und der am schnellsten behebbare Mangel.

    jeden Monat seit der letzten InspektionGesetzliche PflichtDIN 14462:2023-07Nur DeutschlandQuellegeprüft am 12.09.2026
  5. 05

    Anlage jährlich instand halten lassen

    Verpflichtet ist der Gebäudebetreiber; ausgeführt wird die Instandhaltung von einer Fachfirma oder einem Sachkundigen, nie vom eigenen Personal. Seit der Revision 2023 betrifft die Prüfung nicht mehr nur den Hydranten selbst: Sie umfasst alle Anlagenteile von der Übergabestation bis zur Rohrleitung, mit Messung von Ruhe- und Fließdruck, Gängigkeitsprüfung sowie Kontrolle von Haspel, Schlauch und Strahlrohr. Nachweis ist der Prüfbericht mit den Messwerten; ohne diese Zahlen sagt der Bericht nichts über die Funktionsfähigkeit.

    alle 12 Monate seit dem letzten EinsatzGesetzliche PflichtDIN 14462:2023-07 i.V.m. DIN EN 671-3Nur DeutschlandQuellegeprüft am 12.09.2026
  6. 06

    Druckprüfung der Schläuche einplanen

    Über die jährliche Prüfung hinaus ist der Schlauch des Wandhydranten in größeren Abständen mit dem maximalen Betriebsdruck zu prüfen: Die Branche nennt fünf Jahre, die DIN EN 671-3 ist jedoch eine kostenpflichtige Norm und wurde bei der Erstellung dieser Karte nicht eingesehen; die Zahl ist an der Norm oder bei der Wartungsfirma zu bestätigen. Die Prüfung übernimmt dieselbe Fachfirma wie die jährliche Instandhaltung. Die Erinnerung steht als plausible Annahme auf fünf Jahren, nicht als geprüfte Pflicht.

    alle 60 Monate seit der letzten InspektionEmpfohlenDIN EN 671-3Nur Deutschland
  7. 07

    Festgestellte Mängel unverzüglich beheben

    Ein bei der Monatskontrolle gefundener oder im Jahresbericht vermerkter Mangel ist eine Frist, die ab diesem Moment läuft: Der Betreiber legt fest, wer ihn beseitigt und bis wann, und hält das fest. Macht der Mangel die Anlage unbrauchbar — zu geringer Druck, festsitzendes Ventil, durchlöcherter Schlauch —, sind bis zur Behebung Kompensationsmaßnahmen nötig, etwa eine mit der Feuerwehr abgestimmte verstärkte Überwachung. Aufschieben ohne Aktennotiz verwandelt einen technischen Mangel in persönliche Verantwortung.

    laufende PrüfungBetriebliche RegelNur Deutschland

Stimmt etwas auf dieser Seite nicht?

Helfen Sie uns, sie korrekt zu halten: Jede Meldung wird von einer Person gelesen.